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Gasverbrauch

Doch wie lässt sich – unabhängig vom Anbieter – der Gasverbrauch senken? Hauseigentümer tun gut daran, sich mit ihrer Heizungsanlage zu beschäftigen. Lohnt es sich, diese zu modernisieren? Alte Heizkessel sind wahre Energieverschwender. Das Umrüsten auf die sogenannte Brennwerttechnik birgt ein großes Einsparpotenzial. Die Kosten für eine solche Anlage haben sich in relativ kurzer Zeit amortisiert. Allein in Deutschland sind zurzeit noch 5,2 Millionen veralteter Kessel in Betrieb, die durch ihren hohen Verbrauch die Umwelt belasten. Fachleute raten dazu, einen Heizkessel spätestens nach 15-18 Jahren auszutauschen.

Gasheizung modernisieren

Ein Brennwertkessel vermeidet den Abgasverlust herkömmlicher Anlagen und nutzt die Kondensationswärme des Wasserdampfes. Ihr Installateur vor Ort kann Sie hierzu fachkundig beraten. Besonders zu empfehlen ist die Kombination eines Erdgas-Brennwertgerätes mit einer Solaranlage. Gerade bei der Warmwasserbereitung lässt sich hier sehr viel Energie einsparen. Über mögliche Zuschüsse für Wärmepumpen und Gasbrennwertkessel mit Solar kann man sich beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft informieren, z. B. im Internet unter www.bdew.de.

Auch das Dämmen der Rohrleitungen und der Einsatz witterungsbedingter Regeltechnik sowie von Thermostatventilen stellen sinnvolle Maßnahmen zum Energiesparen dar.
Umwälzpumpen haben den Vorteil, dass sich überall im Haus sofort heißes Wasser entnehmen lässt. Der Nachteil ist jedoch der recht hohe Stromverbrauch alter Pumpen. Auch hier kann man durch den Umstieg auf moderne Technik und das Abschalten der Pumpe in der Nacht oder im Urlaub einiges einsparen.

Dämmung ist wichtig

Ein weiteres wichtiges Thema betrifft die Dämmung: Gerade alte Häuser verlieren sehr viel Wärme, was man mit einer Wärmebildkamera sehr gut belegen kann. Hier lässt sich mit einer neuen Dämmung sehr viel erreichen. Nicht zuletzt verhindert eine gute Dämmung die Schimmelbildung und dient somit auch Ihrer Gesundheit. Darüber hinaus gibt es Fördermöglichkeiten, so z. B. das Förderprogramm »Wohnraum Modernisieren« (zinsgünstiges Darlehen) der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Nähere Informationen finden Sie im Internet unter folgender Adresse: www.kfw-foerderbank.de.

Auch die regelmäßige Reinigung und Wartung Ihrer Heizungsanlage sollten Sie nicht vernachlässigen: Zwar müssten Sie diese rechtlich gesehen nur einmal jährlich durchführen lassen, doch liegt auch hier ein großes Potenzial zum Sparen. Denn nur eine fachmännisch eingestellte und funktionstüchtige Heizung läuft auch optimal. Neben dem Heizungsinstallateur ist auch der Schornsteinfeger hier oftmals ein kompetenter Ansprechpartner.

Tipps zum Gasverbrauch senken

Vergessen Sie nicht, ausreichend zu lüften. Doch weniger ist mehr: Kurzes Stoßlüften 2-3 mal täglich ist sinnvoller als das stundenlange Kippen der Fenster, da so auch mehr Wärme entweicht. Durch die Nachtabsenkung der Heizung kann man dauerhaft Energie einsparen. Tagsüber kann man für jedes Grad Raumtemperatur weniger bis zu 5 % Heizkosten-Einsparung veranschlagen.
Auch die richtige Platzierung der Heizkörper ist von Belang: Hängt der Heizkörper frei, ohne von Möbelstücken zugestellt zu sein, kann die warme Luft optimal zirkulieren. Entlüften Sie Ihre Heizung regelmäßig. Denn auch wenn es blubbert, kann diese nicht ökonomisch arbeiten.

All diese Maßnahmen kommen nicht nur Ihrem Geldbeutel zugute, sondern auch unserer Umwelt!