U-Wert – Wozu ist dieser Wert gut?
Der so genannte U-Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizient eines Dämmstoffes. Die Dicke und das Wärmleitverhalten des Dämmstoffes werden in Watt pro Quadratmeter angeben (W/m² K). Als Faustregel gilt: Je niedriger der U-Wert um so größer das Wärmedämmvermögen.
Der U-Wert steht also für eine Maßeinheit für den Wärmestromdurchgang durch ein Material. Früher wurde der U-Wert noch als K-Wert bezeichnet. Der U-Wert wird gerade im Bereich Bauwesen genutzt und benötigt. Die Information über die Dämmeigenschaft einer Hauswand ist von großer Bedeutung für den Bauherrn. Hier wird bereits im Bauprozess auf niedrige Heizkosten geachtet. Natürlich gibt es auch im Bereich der Wärmedämmung verschiedene Grenzwerte, die zu erfüllen sind.
Ermittlung des U-Wertes
Für einen Laien ist die Wärmeschutzberechnung nur sehr schwer zu durchschauen. Um den U-Wert zu ermitteln müssen mehrere Formeln angewendet werden. Im Internet finden Sie diverse Rechenbeispiele. Anhand einer Tabelle können Sie Ihren aktuellen U-Wert einsortieren und erkennen wie gut oder weniger gut das Dämmverhalten des Baustoffes ist. Die Tabelle finden Sie ebenfalls im Internet oder fragen Sie einfach direkt beim Bauträger nach. Die Hersteller und Lieferanten müssen Ihnen über den U-Wert Auskunft geben können. Die aktuellen Daten der Energiesparverordnung stammen aus dem Jahr 2009. Im Laufe der letzten sieben Jahre hat sich der U-Wert um etwa 30% verschärft. Die Einteilung wird relativ einfach gehalten. Von sehr gut bis sehr schlecht werden insgesamt fünf verschiedene Einteilungen vorgenommen.
Vorgabe durch Energiesparverordnung
Eine nachträgliche Messung gilt als äußerst aufwendig und wird mit modernsten Mitteln durchgeführt. Die Energiesparverordnung gibt die Daten für den U-Wert vor und diese müssen strengstens eingehalten werden. Bei einer Sanierung gelten diese Werte natürlich auch und müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Informieren Sie sich bitte vorher beim Bauleiter oder direkt bei Lieferanten der Ware.