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Rohrleitungen – Typ A und Typ B

Bei der Nutzung von Gasheiz- und Gaskochgeräten unterscheidet man bei den entsprechend notwendigen Rohrleitungen zwischen denen, welche das Gas bis zum Gerät führen und den Rohrleitungen, die vom Gasheizgerät das erhitzte Wasser in die Heizkörper führt.

Typ A: Rohre zum Gastransport

Für die zuerst genannten Rohrleitungen gilt eine Verordnung über Sicherheitsvorschriften, welche strikt seitens der Verleger von Rohrleitungen eingehalten werden müssen und auch nur von fachkundigen Personen verlegt werden dürfen. Besonders zu beachten sind die Punkte, wo und wie diese Rohrleitungen verlegt werden, und aus welchem Material sie bestehen müssen, damit sie einen bestimmten Druck auch standhalten können. So sind zum Beispiel die Sicherheitsabstände zu bestimmten Gebäuden einzuhalten, und die Rohrleitungen, wie auch die Formstücke und Armaturen aus genormtem Stahl herzustellen, welche auf keinen Fall zum Sprödbruch neigen dürfen. Sie müssen hinsichtlich ihrer Festigkeit, Alterungs- u. Korrosionsbeständigkeit, Feuersicherheit und Verbindungsfähigkeit dazu geeignet sein. Keinesfalls darf Kunststoff für diese Rohrleitungen verwendet werden.

Typ B: Heizungsrohre

Die als zweites genannten Rohrleitungen, die für eine Warmwasserheizung benötigt werden, werden allgemein als Heizungsrohre bezeichnet. Sie müssen, um Wärmeverluste zu vermeiden, gut wärmegedämmt sein. Hier kommen einige Materialien zum Einsatz, welche je nach Wasserbeschaffenheit (Wasserhärte, pH-Wert, Chlorid- und Sulfatgehalt) verwendet werden. Diese Werte erhält man von den Wasserwerken, die für den bestimmten Bereich zuständig sind. So können diese Rohrleitungen aus Stahlrohr, Weichstahlrohr, Kupfer oder auch Kunststoff bestehen. Kupfer oder Kunststoffrohre sind für den Innenbereich besonders gut geeignet, da sie korrosionsbeständig und einfach zu verlegen sind. Des Weiteren sollten die Rohrleitungen in ihrer Größe (Durchmesser) so ausgelegt sein, dass die Geschwindigkeit des durchströmenden Wassers nicht zu hoch ist und somit keine Geräusche verursachen kann. Hier empfiehlt es sich, eine drehzahlgeregelte Pumpe einzubauen, die die Fließgeschwindigkeit des Wassers in den Leitungen regelt.