Pascal
Pascal ist die gängige und verbreitete Einheit des Druckes. Benannt wurde sie nach Blaise Pascal, der die Einheit als den eine Kraft von einem Newton auf einer Fläche von einem Quadratmeter formuliert hat. Man unterscheidet in Micro-, Deka-, Hekta-, Kilo- und Mega-Pascal, so wie es individuell für das jeweilige Fachgebiet benötigt wird und individuell zu jeder gewünschten Einordnung eines Druckes sinnvoll ist.
Verwendungsgebiete und Untereinheiten
Zum Beispiel werden Werte, wie Gasdruck, Reifenfülldruck, Luftdruck, Schall und Explosionskraft mit je anderen Präfixen in Pascal angegeben. So wird im Fachgebiet der Akustik mit der Einheit Micropascal gearbeitet, zum Beispiel ist ein Wert von 20 mPa (Micropascal) als Schalldruckpegel und somit auch als Hörschwelle definiert. Dies ist eine sogenannter Bezugswert, an dem andere Werte eingestuft werden können und mit + oder - der Abstand zum Richtwert gekennzeichnet wird. Die Einheit Dekapascal wird in der Lüftungstechnik stark genutzt. Die Standardeinheit für den Luftdruck ist Hektopascal. So beträgt der mittlere Luftdruck der Atmosphäre auf Meereshöhe (Standarddruck/ Normdruck) 1013,25 hPa. In der Kraftfahrzeugtechnik wird die Einheit Kilopascal genutzt. Ein Druck von 100 kPa (Kilopascal) entspricht 1 bar. Kilopascal ist häufig eine Einheit für Prüfdruck, zum Beispiel für Abwasserleitungen oder den Reifenfülldruck. Die Einheit Megapascal nutzt man in der Thermodynamik, zur Messung, Formulierung und Vergleich von Streckspannung, der spezifischen Energie von Sprengstoffen, von Explosionen im Allgemeinen. In Gigapascal gibt man zum Beispiel den Druck an, der auf Graphit einwirken muss, um einen Diamanten zu erzeugen. Folglich wird darunter der Druck verstanden, der kombiniert mit anderen Aspekten auf Mineralien und Gesteine der Erde einwirkt. Pascal ist neben bar die meist genutzte Einheit für Druck und zum Beispiel für Berechnungen für den Gastransport und die Gaserschließung von unschätzbarem Wert.