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Gasleitung

Die flächendeckende - beziehungsweise globale - Versorgung mit Erdgas verdankt man hauptsächlich der Erdgasleitungen, die den Transport von der Förderquelle über diverse Veredelungsstationen bis zu Ihnen nach Hause ermöglichen. Doch was zeichnet eine Gasleitung aus? Wie ist das Leitungsnetz ausgebaut und welche Infrastruktur verbirgt sich dahinter?

Aufbau einer Gasleitung

Die klassische Gasleitung besteht nahezu ausschließlich aus Rohrleitungen und übernimmt den Transport des fossilen Brennstoffes zu diversen Konsumenten. Die Gasleitung ist in der Regel aus Metall und Kunststoff gefertigt. Natürlich steht beim Aufbau einer neuen Gasleitung die Sicherheit an erster Stelle. So müssen bestimmte Normen eingehalten werden, die sich hauptsächlich auf die Dimensionen der verwendeten Bauteile beziehen.

Entwicklung und Optimierung im Laufe der Zeit

Seit nun knapp 40 Jahren wurde das Verbrauchernetz entscheidend verbessert. So fand unter anderem die Umstellung vom Stadtgas auf Erdgas statt. Dieses hatte den Vorteil, dass das heute genutzte Erdgas deutlich ungiftiger ist. Um jedoch Undichtigkeiten in der Gasleitung sicherer zu machen, wird dem Erdgas heute Geruchsstoff beigesetzt. Da das klassische Erdgas eigentlich geruchsfrei ist, kann man es lediglich dadurch wahrnehmen und gesundheitliche Schäden vermeiden. Jedoch bringt das Erdgas auch einen kleineren Nachteil mit sich. Da es eine deutlich trocknete Konsistenz hat, als das früher verwendete Stadtgas, kommt es vermehrt zu Undichtigkeiten in der Gasleitung. Dieses erklärt sich durch den Hanf, der früher an Verbindungsstücken und Gewinden zur Abdichtung verwendet worden ist und heute konsequent austrocknet.

Jedoch kommen Gaslecks in modernen Hausinstallationen nur selten vor, da die Gasleitung hier nahezu komplett aus Kupferrohren besteht. Lediglich bei älteren Gebäuden, die verzinkte Stahlrohre als Gasleitung nutzen, sollten in regelmäßigen Intervallen überprüft werden.