Gase - der gasförmige Aggregatzustand
Einer der Aggregatzustände ist der Gasförmige. Er besteht neben den Aggregatzuständen „flüssig“ und „fest“ . Die Gase sind in diesem Zustand, wenn die vorhandenen Teilchen sich frei bewegen können. Der Aggregatzustand „Gas“ nimmt gegenüber den Zuständen „flüssig“ und „fest“ fast den 100 - 200 fachen Raum in Anspruch.
Entwicklung des Begriffs
Diese Benennung des Aggregatzustandes war erst ab dem 17. Jahrhundert bekannt. Man leitete es auch vom Geisterhaften ab, dass somit das Schemenhafte und sich Verflüchtigende erklären sollte. Diese Form hatte man auch bei den damaligen Dampfwolken des Siedenden Wassers schon als gasförmig benannt. Gase entstehen meist aus einem festen Zustand, sobald man Wärme (Energie) zuführt. Jedes Material ist mit der richtigen Energiezuwendung in einen gasförmigen Aggregatzustand zu versetzen.
Einheit und Klassifizierung von Gasen
Gase haben eine Gewichtseinheit die sich "Mol" nennt und was immer genau 22,4 Liter in einem Raum einnimmt. Die Eigenschaft von Flüssigkeiten lassen sich auch auf Gase anwenden. Sie widerstehen Deformationen nicht, sondern bewegen sich fließend.
Der Wechsel zwischen Aggregatzuständen
Wenn es von dem flüssigen Aggregatzustand in den Gasförmigen übergeht nennt man dies Verdampfung. Es passiert oberhalb eines Siedepunktes. Die Kondensation einer Flüssigkeit und/oder Gases ist genau die Gegensätzlichkeit. Somit können Gase dann wieder in die flüssige Form übergehen.
Aufbewahrung und Transport
Wie bei anderen Aggregatzuständen auch muss man die Gase sehr stark komprimieren, wenn man viel von ihnen in einen Behälter unterbringen möchte. So wie die uns bekannten Gasflaschen verwendet man fast immer die Zylinderform und die Kugelform um eine sehr starke Kompression zu erreichen. Gerade diese beiden Formen halten einem enormen Druck stand und sind daher bestens für stark komprimierte Gase geeignet.