Erdgasfahrzeuge
Der Begriff Erdgasfahrzeuge steht heute in jeder Autozeitschrift und wird auch in den Medien häufig thematisiert. Doch was ist ein Erdgasauto wirklich? Wie wird es genutzt und welche Technik verbirgt sich dahinter? Fest steht, dass ein Erdgasfahrzeug im Grunde genommen sich nur durch den verwendeten Kraftstoff von normalen Autos unterscheidet. Wie auch bei Fahrzeugen, die Benzin als Treibstoff nutzen, kommt im Erdgasfahrzeug ein Verbrennungs- beziehungsweise Ottomotor zum Einsatz.
Die ersten Erdgasfahrzeuge...
Die ersten Erdgasfahrzeuge, die in Serie hergestellt wurden, waren in Deutschland ab dem Jahr 1994 erhältlich. Die Vorreiter in diesem Segment waren hauptsächlich die Hersteller Volvo, BMW und Ford. Ab dem Jahr 1996 kamen weitere Hersteller mit Serien-Erdgasfahrzeugen hinzu. Jedoch gibt es auch in diesem Segment einige technische Unterschiede. So unterscheiden sich beispielsweise monovalente von bivalenten Erdgasfahrzeugen.
„bifuel“
Fahrzeuge die als "bifuel" ausgezeichnet werden, können sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas gefahren werden. Das Umschalten von Benzin- auf Erdgasbetrieb erfolgt wahlweise automatisch oder manuell durch einen Schalter. Der Vorteil dieser Technik wiederspiegelt sich in erster Linie in der relativ hohen Reichweite, die dank zwei separaten Kraftstofftanks erreicht wird. Ein nicht unbedingt relevanter Nachteil ist jedoch das dadurch erhöhte Fahrzeuggewicht, dass sich negativ auf den Verbrauch auswirkt. Monovalente Erdgasfahrzeuge werden hingegen nahezu vollständig im Erdgasantrieb bewegt. Für den Fall, dass man es nicht bis zur nächsten Erdgastankstelle schafft, ist jedoch ein kleiner Benzintank mit an Bord, der bis zu 15 Liter fasst. Der Vorteil monovalenter Erdgasfahrzeuge ist die Tatsache, dass man noch umweltfreundlicher unterwegs ist, da meist ein deutlich größerer Gastank als bei bivalenten Gasautos mit an Bord ist.