Dichte
Die Dichte gibt den Zusammenhang zwischen der Masse eines Stoffes und dessen Volumen an. Die Dichte wird mit dem griechischen Buchstaben Rho bezeichnet und wird laut internationalem Einheitssystem in kg/m³ angegeben. Mit Hilfe der Dichte kann man die Masse eines bekannten Stoffes errechnen, falls sein Volumen ebenfalls bekannt ist.
Fest, flüssig oder gasförmig
In der Regel haben Feststoffe eine höhere Dichte als Flüssigkeiten, welche wiederum eine höhere Dichte als gasförmige Stoffe besitzen. Dies liegt daran dass die einzelnen Atome bei Feststoffen sehr nah aneinander liegen und sich mit Änderung des Aggregatzustandes immer weiter von einander entfernen. Wasser weißt im Bezug auf seine Dichte eine Anomalie auf, denn Wasser besitzt seine Größte Dichte bei 4°C und ist damit bei 4°C am schwersten. Dieser Umstand sorgt im Winter dafür, dass Fische und andere Wasserbewohner in Seen überleben können, da kälteres Wasser nach oben steigt und das flüssige 4°C kalte Wasser am Seegrund bleibt. Unter dieser 4°C Marke dehnt sich das feste Wasser (Eis) wieder aus und schwimmt wegen seiner geringeren Dichte auf der Oberfläche. Einige chemische Elemente weisen auch Dichteanomalien auf, z.B. Antimon, Bismut, Gallium und Silizium.
Dichte vs. Wichte
Die Dichte ist nicht zu verwechseln mit der Wichte. Die Wichte gibt den Zusammenhang zwischen der Gewichtskraft eines Stoffes und dessen Volumen an. Die Wichte wird mit dem griechischen Buchstaben Gamma bezeichnet und wird in N/m³ angegeben. Die Wichte berechnet sich aus der Masse (kg) multipliziert mit der Erdbeschleunigung (m/s²) (Naturkonsante g=9,81 m/s²), und dem Quotienten aus diesem Zahlenwert mit dem Volumen (m³) des Stoffes, dadurch ergibt sich die Einheit von N/m³.