Bunsenbrenner
Den Begriff Bunsenbrenner haben Sie bestimmt schon mehrfach gehört. Doch was ist ein Bunsenbrenner wirklich? Wie funktioniert er und aus welchen Bauteilen besteht er? Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um einen kleinen Brenner, der mit Gas betrieben wird. Wobei der Brennstoff das Prinzip der so genannten Strahlpumpe verfolgt und einen Teil der dafür benötigten Luft selbst ansaugt.
Der Vater des Bunsenbrenners: Wilhelm Bunsen!
Vermutlich hatten Sie einen Bunsenbrenner erstmals im Chemieunterricht in der Hand. Dieser wird häufig in Chemie-Laboren eingesetzt, um beispielsweise Flüssigkeiten oder diverse andere Proben zu erhitzen. Seinen Namen verdankt das Gerät Wilhelm Bunsen, der nicht das Gerät an sich, sondern das Grundprinzip gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfand, nach dem der Brenner heute noch funktioniert. Der eigentliche Erfinder heißt Michael Faraday, dessen Idee später jedoch noch von Peter Desaga relevant optimiert wurde.
Aufbau und Funktionsweise
Die meisten Bunsenbrenner bestehen aus einem Rohrstück, das etwa 14-16 Zentimeter lang ist, und flexible Öffnungen besitzt, durch die die Verbrennungsluft angesaugt wird. Moderne Brenner werden heute in der Regel mit Butan oder Propan betrieben. Auch die Hitze der erzeugten Flamme kann je nach Bedarf reguliert werden. Das Temperaturfenster ermöglicht eine Flammentemperatur zwischen 900°C und knapp 1500°C.
Einsatz und Verwendung
Der Haupteinsatzort des Brenners ist oft die analytische Chemie. Hier können durch seine Mithilfe beispielsweise Lötrohrproben erhitzt werden. Auch fast alle Schulen verfügen über mindestens einen Bunsenbrenner. Hier dient er im Unterricht, um diverse Stoffproben zu erhitzen. Wird die Luftzufuhr vollständig geöffnet, kann man ihn sogar nutzen, um die direkte Umgebung der Flamme steril zu halten. So eignet er sich unter anderem auch für Aufgaben in der Mikrobiologie.