Startseite Gas-Blog Impressum
Gastarifrechner
Jetzt vergleichen und bares Geld sparen!

Richtwerte: Wohnung 30 m² 3.500 kWh, Wohnung 50 m² 5.000 kWh, Wohnung 100 m² 12.000 kWh, Reihenhaus 20.000 kWh, Einfamilienhaus 35.000 kWh

Biogas

Biogas entsteht durch die Vergärung von Biomasse. Um dieses Gas herzustellen und um es zur Gewinnung von Energie nutzen zu können, sind sogenannte Biogasanlagen nötig. Bevor Biogas aufbereitet wird, besteht es hauptsächlich aus Methan und Kohlenstoffdioxid. In kleinen Mengen ist auch Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Wasserstoff enthalten. Bei der Herstellung von Biogas ist der Anteil an Methan entscheidend, da die Verbrennung von Methan Energie freisetzt. Zur Herstellung von Biogas eignen sich folgende Stoffe: Pflanzenreste, Bioabfall, Gülle, Mist, Speisereste oder gezielt angebaute nachwachsende Pflanzen wie Raps und Zuckerrohr.

Landwirtschaft als Produzent von Biogas

Durch den hohen Anteil an Mist und Gülle trägt die Landwirtschaft den größten Teil zur Herstellung von Biogas bei. Bauern haben zudem die Möglichkeit, ihre Felder großflächig mir Raps und Zuckerrohr zu bestellen. Die nötigen Ausgangsstoffe, um Biogas produzieren zu können, sind somit bis auf speziell angebaute Pflanzen vollkommen kostenlos. Die Zusammensetzung von Biogas kann sehr unterschiedlich sein: Je nach Faulbehälter und Inhaltsstoffen ändert sich auch die Zusammensetzung des Biogases.

Methan = Energie

Der Methanwert sollte mindestens bei 60% liegen. Generell gilt aber, je höher der Methananteil, desto mehr Energie gibt das Biogas ab. Das vor der Aufbereitung enthaltene Kohlendioxid ist nicht verwendbar. Das Gleiche gilt für den Wasserdampf, der während des Gärprozesses entsteht. Das enthaltene Ammoniak und der Schwefelwasserstoff werden bei der Aufbereitung von Biogas entfernt. Nach der Biogasaufbereitung kann das Gas in das Erdgasnetz fließen. Hierbei muss allerdings der Heizwert des Gases angepasst werden. Biogas kann als Kohlenstoffdioxid neutraler Kraftstoff angesehen und in Kraftfahrzeugmotoren verwendet werden. Dafür muss das Gas auf ca. 300 bar verdichtet werden und kann anschließend in entsprechend umgerüsteten Kraftfahrzeugen verwendet werden.