BGW
Unter der Abkürzung BGW verbirgt sich der 1948 gegründete Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft. Nachdem der BGW insgesamt 1300 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Gas, Wasser und Abwasser zählen konnte, ging er 2007 in den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) über. Zum BDEW gehören seitdem neben dem BGW selbst zusätzlich auch der Verband der Verbundunternehmen und Regionalen Energieversorger in Deutschland (VRE), der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) sowie der Verband der Netzbetreiber (VDN).
Was ist der BGW?
So sind nun insgesamt in etwa 1800 Unternehmen Mitglied im BDEW; die meisten davon stammen aus dem größten Teilverband BGW. Diese Mitglieder haben einen Anteil von ca. 90% des Stromabsatzes, etwa 60 % des Nah- und Fernwärmeabsatzes und 90 % des Erdgasabsatzes sowie Anteile von rund 80% an der der Trinkwasser-Förderung und schließlich 60% der Abwasserentsorgung jeweils am deutschen Markt.
Seit 2008 hält die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Hildegard Müller den Vorsitz des Bundesverbandes inne. Der Hauptsitz des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft befindet sich in der deutschen Hauptstadt Berlin. Der Verband sieht seine Aufgaben in vielfältigen Bereichen des öffentlichen und unternehmerischen Lebens. So engagiert sich der Verband im politischen Umfeld, aber auch in den Bereichen Umwelt und Klima, Wirtschaft, Recht und Fragen rund um Strom, Gas, Wasser und andere Energiequellen. Des Weiteren publiziert der Verband aktuelle Marktdaten, Entwicklungen und Vorhersagen für den Energiemarkt.
Online-Angebote des BGW
Neben den Vorteilen des Verbundes der vorher einzelnen Energieverbände wie dem BGW war auch die Präsentation nach außen einer der Entscheidungsfaktoren für die Fusion. So bietet der Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ein Online-Lexikon an, welches sich rund um das Thema Strom und dabei vor allem um die Erzeugung, Verteilung und Anwendung dreht.